Giora Feidman & Friends
Vom Ruhiger-Werden kann bei dem Jahrhundert-Klarinettisten Giora Feidman auch mit Mitte 70 keine Rede sein, denn sein Tatendrang ist ebenso wenig zu bremsen wie seine Spielfreude. Vom Nahen Osten bis Lateinamerika, von Mozart bis Gershwin, von biblischen Gesängen bis zum modernen jüdischen Lied, vom Solo-Auftritt bis zum großen Orchester und für ein Publikum von jung bis alt hat sich Feidman in einem halben Jahrhundert allen möglichen Herausforderungen gestellt. Dabei brillierte er stets als einzigartige Persönlichkeit und begeisterte Publikum wie Kritiker gleichermaßen. Inzwischen sieht er seinem 75. Geburtstag entgegen und will aus diesem Anlass seine Welt des Klezmer, die Summe, die Essenz seines musikalischen Lebens, in großer Besetzung zu den Menschen bringen.
Über allem stand stets der Klezmer, nicht nur als Bezeichnung für einen bestimmten musikalischen Stil, sondern als Begriff für eine Haltung gegenüber der Musik. Eine Weltsprache für eine Art des Musizierens, gleich zu welcher Melodie: „Ein Klezmer spielt nicht, er singt“, sagt Feidman und tut das nicht nur auf seinem Instrument, sondern mit jeder Faser seines Körpers und seiner Seele. Und dies ist das Geheimnis seines immer wieder als unbeschreiblich beschriebenen Tons.
Sechs grandiose junge Solisten hat er um sich geschart, um mit ihnen und mit seinem Publikum die nach wie vor ungebrochene, geballte Energie seiner Musik, ihre Vielfalt und Farbenpracht zu feiern. Da wird gelacht und geweint, tollkühn um die Wette gespielt, improvisiert und getanzt – ein Feuerwerk an Virtuosität und Lebensfreude, komponiert aus einer ganzen Palette unterschiedlicher Kulturen.
Giora Feidman, Klarinette
Enrique Ugarte, Akkordeon
Raul Alavarellos, Piccolo-Flöte
Avi Avital, Mandoline
Murat Coskum, Perkussion
Guido Jäger, Kontrabass
Jens-Uwe Popp, Gitarre
Dennoch ist das Ensemble mit sieben Musikern noch nicht komplett. Denn wie immer versteht Feidman das Publikum als den wichtigsten Mitwirkenden seiner Konzerte. Das Spiel der Musiker entfaltet erst gemeinsam mit ihren Zuhörern seine ganze sinnliche Pracht. Und das gilt diesmal vielleicht in noch stärkerem Maße als sonst.
Starts
9/5/2010 @ 7:00
Ends
9/5/2010
Location
Kunst-und Ausstellungshalle Bonn
Museumsplatz/Friedrich-Ebert-Allee 4
Bonn, NW 53113
Vom Ruhiger-Werden kann bei dem Jahrhundert-Klarinettisten Giora Feidman auch mit Mitte 70 keine Rede sein, denn sein Tatendrang ist ebenso wenig zu bremsen wie seine Spielfreude. Vom Nahen Osten bis Lateinamerika, von Mozart bis Gershwin, von biblischen Gesängen bis zum modernen jüdischen Lied, vom Solo-Auftritt bis zum großen Orchester und für ein Publikum von jung bis alt hat sich Feidman in einem halben Jahrhundert allen möglichen Herausforderungen gestellt. Dabei brillierte er stets als einzigartige Persönlichkeit und begeisterte Publikum wie Kritiker gleichermaßen. Inzwischen sieht er seinem 75. Geburtstag entgegen und will aus diesem Anlass seine Welt des Klezmer, die Summe, die Essenz seines musikalischen Lebens, in großer Besetzung zu den Menschen bringen.
Über allem stand stets der Klezmer, nicht nur als Bezeichnung für einen bestimmten musikalischen Stil, sondern als Begriff für eine Haltung gegenüber der Musik. Eine Weltsprache für eine Art des Musizierens, gleich zu welcher Melodie: „Ein Klezmer spielt nicht, er singt“, sagt Feidman und tut das nicht nur auf seinem Instrument, sondern mit jeder Faser seines Körpers und seiner Seele. Und dies ist das Geheimnis seines immer wieder als unbeschreiblich beschriebenen Tons.
Sechs grandiose junge Solisten hat er um sich geschart, um mit ihnen und mit seinem Publikum die nach wie vor ungebrochene, geballte Energie seiner Musik, ihre Vielfalt und Farbenpracht zu feiern. Da wird gelacht und geweint, tollkühn um die Wette gespielt, improvisiert und getanzt – ein Feuerwerk an Virtuosität und Lebensfreude, komponiert aus einer ganzen Palette unterschiedlicher Kulturen.
Giora Feidman, Klarinette
Enrique Ugarte, Akkordeon
Raul Alavarellos, Piccolo-Flöte
Avi Avital, Mandoline
Murat Coskum, Perkussion
Guido Jäger, Kontrabass
Jens-Uwe Popp, Gitarre
Dennoch ist das Ensemble mit sieben Musikern noch nicht komplett. Denn wie immer versteht Feidman das Publikum als den wichtigsten Mitwirkenden seiner Konzerte. Das Spiel der Musiker entfaltet erst gemeinsam mit ihren Zuhörern seine ganze sinnliche Pracht. Und das gilt diesmal vielleicht in noch stärkerem Maße als sonst.